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Ortszentrum Brunn am Gebirge. NÖ

ORTSZENTRUM BRUNN AM GEBIRGE

Visualisierung © grundstein®



ORTSZENTRUM BRUNN AM GEBIRGE

Plan © grundstein®



ORTSZENTRUM BRUNN AM GEBIRGE

Visualisierung © grundstein®



NEUGESTALTUNG ORTSZENTRUM BRUNN AM GEBIRGE. NÖ

Typologie:
Landschaftsarchitektur und Urbanismus
Planung: 2008
Ausschreibende Stelle: BIG
Art des Wettbewerbs:
Einstufiger offener, anonymer Ideenwettbewerb
Projektpartner:
).( bauchplan Landschaftsarchitekten. Rosinak & Partner ZT GmbH
Mitarbeit: Iris Priewasser

1. Anerkennung

REDESIGN TOWN CENTER BRUNN AM GEBIRGE

typology:
landscape architecture & urbanism
design & planning: 2008
tendering department: BIG
terms of competition:
open, anonymous ideas competition, single stage process
project partner:
).( bauchplan Landschaftsarchitekten. Rosinak & Partner ZT GmbH
collaboration: Iris Priewasser

award: first honourable mention

Shared Space: Grundidee der Neugestaltung des Straßenraums im Ortszentrum in Brunn ist eine zeitgemäße Interpretation des historischen Angers: als multifunktionaler, urbaner Freiraum bietet er differenzierte Nutzungsmöglichkeiten und Bespielungsvarianten. Nach dem Konzept eines Shared Space agieren alle AkteurInnen gleichberechtigt, parallel oder nutzungs- verschoben. Durch eine behindertengerechte und autofreie Gestaltung der Anlage mit starkem Grünraumbezug und sozialer/ generationen Durchmischung steht der Gesamtraum steht allen BewohnerInnen und PassantInnen zur Verfügung. Eine bestehende Baumstruktur legt eine Grund- organisation nahe, die jedoch vielfältige Interpretationsspielräume offen hält. Der Anger ist der ehemalige und künftige Identifikationsraum, er ist die Visitenkarte des historischen Straßendorfes. Freiraum und bestehende Bebauung ergänzen sich zu einem geschlossenen Ensemble, Attraktivität und Kaufkraft werden nachhaltig in den Ortskern rückgeholt.
Sowohl die jahreszeitliche Veränderung des bestehenden und des an Bergkirschen erweiterten Baumbestandes sowie die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten des Ortszentrums verleihen dem Platz ein fast täglich wechselndes Bild.
Der Individualverkehr wird Gast, der Straßenraum wird neu interpretiert und zu einem urbanen Möglichkeitsraum trans- formiert. So legt die Gemeinde die räumliche Grundstruktur für eine lebhafte Innenentwicklung und baut zugleich eine standortspezifische Einzigartigkeit auf.